Altmühltal - Eichstätt 2014

 

07.09. bis 13.09.

 

Die Fahrt zum Altmühltal haben Klaus (gr.), Erwin und Klaus (kl.) am 7.September 2014 bei schei..... Wetter angetreten. Über die Nebenstrecke der A33, zur A44, A7 Kassel, Melsungen, wo die obligatorische Frühstückspause eingelegt wurde, hat es mehr oder weniger geregnet. Weiter bei trockenem Wetter über die B83, B27 Fulda, B13 Würzburg, Ansbach, Weissenburg zum "Waldgasthof Geländer" bei Eichstätt. Das Hotel liegt in einem Wald, im Naturschutzgebiet, mit Wildschweingehege, Wanderwegen u. riesigen Wiesenflächen. Nach dem Einchecken haben wir uns jeder ein Bier reingezogen und dann einen ausgedehnten Rundgang durch Wald und Flur gemacht, um die lahmen Knochen wieder auf Vordermann zubringen. Das Abendessen war dann auch urig bayrisch, Wild war angesagt. Den Tag ließen wir dann mit Bier u. geistigen Getränken ausklingen.   

 

Tagesstrecke:  525 Km

                                                                                  

Am nächsten Morgen, der Lorenz strahlte, es war auch angenehm warm, fuhren wir über Eichstätt, durch´s Altmühltal immer parallel zur Altmühle entlang. Die Landschaft wechselte ständig von flachen Wiesen, über hügliges Gelände mit Kurven zum Räubern und kaum Verkehr auf den Strassen, die im ausgezeichneten Zustand sind. Das 1. Ziel war das "Schloß Arnsberg", ein altes Gemäuer, umfunktioniert zum Tagungshotel, auf der höhsten Stelle mit wahnsinns rundum Ausblick. Klausi hatte nur noch den Knippskasten in Aktion. Von dort oben hatte man einen Ausblick über das gesamte Tal, der bei dem klaren Wetter nicht zu beschreiben ist, man muß ihn erlebt haben.

Weiter über Beilngries zum Naherholungsgebiet "Kratzmühle", ein kleiner Badesee, der vom Grundwasser der Altmühle gespeist wird, sauber u. kalt ist. Die nächste Etappe hieß Riedenburg am Fuße der gleichnamigen "Rosen Burg", auf der 2 Mal am Tage Flugschauen mit Greifvögel abgehalten wurden. Nur waren wir am falschen Tag oben, denn es war Montag u. Ruhetag. Also Pause in der Stadt beim Eisessen, mit Blick auf die Altmühle.

Wir fuhren weiter nach Kehlheim zum "Donau-Durchbruch". Auf dem Parkplatz vor der Ablegestelle der Schiffe, die zum Durchbruch u. zum "Kloster Weltenburg" fuhren suchten wir uns einen Gebühren freien Parkplatz. Die Schiffe fuhren halbstündlich und die Fahrt dauerte 30 Min. zum Preis von 9,60 hin/rück.

Wir überlegten nicht lange u. gönnten uns das Vergnügen, es war ein Erlebnis 1. Klasse. Das Schiff zuckelte mit ca. 6 km/h gegen die starke Strömung durch die Engstelle. 1 Kilometer lang, 80 m breit und je nach Wasserstand 18-25 m tief. Rechts und Links eingesäumt von hohen Bergketten aus Kalkstein. Eine Stille wie auf einem Friedhof, dazu das einmalige Wetter.

Von der Anlegestelle am Schloß führte uns der Weg in den Innenhof mit Zugang zur Schloßkapelle. Es verschlug uns den Atem vor dem Prunk, mit der die Kirche ausgestattet war. Kommentar von Klausi: So etwas habe ich noch nie gesehen.

Es war Mittagszeit u. wir genossen den schattigen Innenhof bei einer Brotzeit. Der Aufendhalt dauert ca. 90 Min., dann fuhren wir zurück durch den Enge, der Bootsführer erklärte so einiges über die Geschichte der Donau u. Entstehung des Durchbruch´s.

Vom Parkplatz aus ging´s wenige Kilometer stadtauswärts zur "Befreiungshalle", die zu Ehren Naplions gebaut wurde. Rein sind wir nicht, der Eintritt war unverschämt u. lohnte nicht. Es war schon später Nachmittag u. es lagen noch ca. 100 km Rückweg vor uns, den wir auf anderen Wegen abspulten, die ebenso reizvoll waren wie der Hinweg.  

 

                                                                               Tagesstrecke:  210 Km

                                                                                  

 

Der nächste Morgen führte uns nach "Weissenburg" in die Altstadt. Die Moppel stellten wir auf einen Parkplatz ab, der für Zweiräder vorgesehen ist. Zu Fuß durch einen Torbogen mit Stadtmauer, zum Marktplatz der eine beruhigte Verkehrszone hatte. Der Rundgang durch die Altstadt, die reich an alter Bausubstanz ist, immer entlang an der Mauer, war erholsam u. interessant. Am Startpunkt angekommen machten wir Pause an einer italienischen Eisdiele, Eis gut, Preise moderat.

Danach fuhren wir zum "Grosser Brombachsee", ein künstlich angelegtes Gewässer von der Größe des Starnbergersee. Er dient als Reservore zur Wasserversorgung der umliegenden Städte wie Ingolstadt u.s.w.  Ringsrum Wiesen, Wälder u. kilometerweite Rad-, Wanderwege u. Campingplätze. Es ist eine tolle Landschaft, die Straßen dorthin führen ausnahmslos durch Naturschutz-,Waldgebiete und sind top in Ordnung, aber Limit 70 Km/h, wird überwacht.

Nach einer Mittagspause sind wir dann um den See in Richtung Hotel gefahren , waren dann am späten Nachmittag da.

 

                                                                                                                   

                                                                              Tagesstrecke:  100 Km           

                                                                   

Das Altmühltal in Richtung Treuchtlingen nahmen wir dann am folgenen Tag unter die Räder. Die Strecke nach Dollnstein ist eine kurvige, die begleitet wird durch den Fluß u. schroffen Kalksteinfelsen. Die Stadt Pappenheim mit der sagenhaften "Burg Pappenheim" liegt auf dem Weg. Sie war unser Ziel, aber die Gasse dorthin war eng, steil u. mit Kopfsteinpflaster versehen, sie endete auf einen abschüssigen Schotterparkplatz, nicht ungefährlich.

Den restlichen Weg mußten wir zu Fuß gehen, Eintritt berappen u. waren in der Vergangenheit. Modelle mit nachgestellten Schlachten, Ahnengallerien derer von Pappenheim, eine Folterkammer mit Folterwerkzeugen u. andere Dinge, die zu einer Burg gehörten waren zu besichtigen. Die gesamte Anlage machte keinen guten Eindruck, was Erhalt anbelangt. Unten in der Altstadt machten wir eine Zwischenpause beim Bäcker, a la Hensel.

Wir wollten zur "Enten Stub´n", ein Restaurant welches wir von früheren Zwischenstopps kannten, um zu Mittag eine 1/2  Ente zu verschmausen, aber Pustekuchen, der Laden war geschlossen, nur noch Samstag/Sonntag geöffnet. Die Vorfreude kehrte sich in Entäuschung um.

Also, zurück nach Eichstätt (30 Km) u. in der Innenstadt den Hunger gestillt. Bis es aber soweit war, erlebten wir eine Odyssee, Klaus(gr.) kannte aus früherer Zeit die Stadt, wollte sie zielstrebig zum freien Parkplatz führen, aber der Zufahrtsweg war wegen Bauarbeiten versperrt. Die Umgehung war neuerdings für Moppel gesperrt, auf Schleichwegen zum Parkplatz u. tatü, tata ein Parkautomat war da.

Die Parkzeit war für 2 € auf 2 Std. begrenzt, Geld rein aber es kam ein Schein für 15 Min. raus. In der Touristen Info Lärm gemacht, Geld wurde ersetzt, Parkschein handschriftlich mit Stempel und Zeit, an den Helmen befestigt u. ab ins Marktplatz-Cafe.

Auf dem Rückweg zum Hotel wurde noch ein Aussichtspunkt besucht, früher war da ein stinknormales Gartenkaffee, heute ein Wellnestempel der feinsten Art, trotzdem sind wir auf dem Aussichts-Platau gewesen u. genossen die tolle Aussicht über das Tal mit der Stadt Eichstätt.

    

Tagesstrecke:  90 Km   

                                                                      

Von einer Hotelangestellten hörten wir das ein Besuch der Stadt "Dinkelsbühl" lohnenswert ist. Die Strecke über Weissenburg, Gunzenhausen, Wassertrüdingen zum Ziel wurde bei nicht so berauchenden Wetter bewältigt. Der Himmel sah immer bedrohlicher aus u. es fing an zu regnen. Der Stadtrundgang fiel buchstäblich ins Wasser, den größten Guss haben wir im Restaurant beim Essen ausgesessen. Kurzer Beschluss, Abruch u. zurück ins Hotel. Auf dem Rückweg klarte es zwar auf, aber die Großwetterlage verhieß nichts Gutes.

Den Rest des Tages verbrachten wir mit Spaziergängen ums Wildgehege. 

 

Tagesstrecke:  190 Km   

                                                                      

 

Wie vom Wetterdiens vorher gesagt, Landunter. Wir kamen zum Entschluss beim Frühstück, Klotten packen, zahlen u. ab Richtung Heimat. Bis in Höhe Würzburg fuhren wir im Regen, kamen aber zügig voran. Ab Fulda blieb der Regen aus, aber die Fahrbahn war pitschenass. Ab Kassel bis in die Garagen schien zeitweise die Sonne.

Trotz des Abbruchs war nach Meinung der 3 Musketiere die Fahrt ein voller Erfolg.

             

  Tagesstrecke:  525 Km    

    

Gesamt 1.650 Km 

 

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