Jauchnau - Silversteinsee - Achensee (Pertisau)

Samstag, 08. August

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Wirtin unseres Quartiers machte den Vorschlag, den Achensee, genauer gesagt den Ort Pertisau am anderen Ufer vom See als Ziel zuwählen.

Nach dem Frühstück ging die Post ab, tanken war angesagt und Flüssiges wurde gebunkert, denn der Tag versprach erhöhte Temperaturen. Die kurze Strecke auf der B11 bis zur Eimündung der Privaten Forststraße zum Walchensee, wo wieder  4 € Maut fällig waren, war Formsache.

Am Ufer des Walchensee´s entlang, das vollbesetzt mit Wohnmobilen und sonstigen Gefährten war, hatten wir eine angenehme Fahrt durch waldige Passagen. Am Ende der Straße nach ca. 10 Km begann die "Jachenau", eine grasbewachsene, baumlose, hüglige Hochebene, mit riesigen Ausmaßen. Die Fahrstraße in ausgezeichneten Zustand, flach, kurvig und menschenleer, ein Traum für jeden Moppelfahrer. Die Strecke endete nach ca. 20 Km in Lenggries an der B13.

Weiter auf der B13 am Silverstein Stausee entlang zur Grenze Austria, am Achensee entlang hier hieß die B13, B181 und es herrschte starker Verkehr, mit Geschwindigkeitslimit, von der Polizei lückenlos überwacht.

Nach ca. 35 Km nur bergab, auf der rechten Seite den See, links nichts als Steilwände, mit Parknischen in denen die Freunde mit Radar lauerten und von oben strahlte der Lorenz, war das Ziel erreicht.

Pertisau, ist ein Domäne für Betuchte, riesige Hotelanlagen mit privat Stränden, Prachtstraßen vom feinsten und voller Menschen. Unsere Moppel haben wir hinter einer Eisdiele auf kostenlosen Grund abgestellt, Parkraum ist rar und teuer, überall stehen Parkautomaten die überwacht werden.

In einem Strand Biergarten haben wir uns zur Ruhe gesetzt, genoßen das kalte Getränk, betrachteten das Treiben ringsrum und ließen die Seele baumeln. Von der Anlegestelle aus waren ständig Schiffe kreuz u. quer über den See unterwegs. Es gab noch eine Attration, eine Schmalspur-Zahnradbahn, eine Dampflokgezogene Kleinbahn, die nach Jenbach verkehrte.

Seit bereits 126 Jahren, genau genommen seit 1889, krallt sie sich schnaubend und zischend den Berg hinauf.
Von Jenbach im Inntal bis zum Achensee bewältigt sie auf knapp sieben Kilometern 440 Höhenmeter und benötig 75 Min.


Die Achensee Dampf-Zahnradbahn ist europaweit die älteste ihrer Art und nach wie vor unermüdlich im Einsatz.
Wenn sie oben angekommen ist und schnaufend am See pausiert, wartet schon ein Dampfer der Achenseeschiffahrt,
mit dem Gäste die erlebnisreiche Panoramareise gleich fortsetzen können. Die Fahrpläne sind aufeinander abgestimmt.
Fahrplan Achenseeschiffahrt & Dampf-Zahnradbahn.

Nach der Pause kurzer Spaziergang zu den Fahrzeugen und zurück zur Achensee Straße, die Freunde hatten unterdessen ihre Anlagen wegen Erfolgslosigkeit abgebaut und waren verschwunden.

Der Weg hin, führte auch wieder zurück über Lenggries, durch die "Jachenau" mit Kaffee-, Kuchenpause entlang am Walchensee, wo Aufbruchstimmung herrschte, dem entspechend war die Verkehrslage: Grauenhaft, Stop & Go.

In Wallgau angekommen, sind wir dann nach Duschen u. Trinken zur Isar gelaufen, die ist ca. 15 Min. Fußweg vom Hotel entfernt und hat kaum Wasser wegen der anhaltenen Trockenheit. Nach dem Abendessen ließen wir beim üblichen Umtrunk den Tag im Gespräch an uns vorbei ziehen. 

   

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