Ettal - Eibsee - Zugspitze (DE)

Sonntag, 09. August

 

 

 

 

 

 

 

 

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Kultur war angesagt, Kloster Ettal, Eibsee, Zugspitze auf der deutschen Seite.

Bei Sonnenschein und 24° C fuhren wir über Krün (B2), durch Garmisch, es war wenig Verkehr, weil der Gewerbliche nicht unterwegs war, der sonst die Straßen verstopfte, es war Wochenende.

Weiter nach Oberau, dann den Abzweig (B23) nach Ettal. Was uns dann überraschte, war eine neu asphaltierte Piste, ohne Markierungen, kurvig und immer bergauf (10% - 15%), die wir zügig unter die Räder nahmen.

Am Kloster angekommene fanden wir auch gleich Parkplätze, direkt am Vorgelände. Die lästigen Klotten verstaut und auf ging´s zum Rundgang. Es ist ein riesiger Gebäudekomplex mit gewaltiger Außenanlage. Das ganze ist gepflegt und beeindruckend. Außen, wie Innen spürt man den Reichtum der katholischen Kirche, Prunk hoch 3.

Ein Prister erklärte dem ital. Reiseleiter die Geschichte des Klosters auf Latein, der übersetze es der Reisegruppe, ob das alles so stimmte, Zweifel sind angebracht.

Nach dem Rundgang steuerten wir das Kloster Cafe für eine Pause an. Der Parkplatz füllte sich langsam mit Bussen, voller Touristen, es wurde Zeit zu verschwinden. Also wieder durch das ungeliebte Garmisch nach Grainau zur Talstation der Zugspitzbahn.

Der angesteuerte Punkt erwies sich als Flopp, Parkplätze voller Fahrzeuge, soweit das Auge reichte und Gebührenpflichtig. Wir machten sofort kehrt und rollten zum Eibsee. Dort gab es ausgewiesene Stellplätze für Moppel, kostenlos.

Kurzer Spazierweg zum See ins Restaurant zur Erfrischung war Eins, das Andere die Enttäuchung vom Klausi, wegen der schlechte Möglichkeiten den Zugspitzgipfel zu fotografieren.

Der hohe Baumbewuchs verhinderte den Ausblick, auf der Austria-Seite waren die Bedingungen besser, nur das Unwetter kam dazwischen. Nach der Pause machten wir uns auf den Rückweg, denn es wurde immer wärmer und voller.

Es war unterdessen früher Nachmittag und wir gingen umgezogen auf den Vorschlag von Klausi ein, zu einem Cafe namens Cafe Landhaus Pfeifer zugehen, das er aus alter Zeit kannte. Der Fußweg dorthin war etwas länger als erwartet, wir hatten uns etwas verfranzt, weil Klausi nicht mehr den genauen Weg in Erinnerung hatte.

Endlich angekommen, wir fanden ein schattiges Plätzchen und warteten auf die Bestellungen. Es hieß, hier gibt es die größten Windbeutel Bayerns. Als die kamen, verschlug es jedem von uns den Atem. Eine riesige Portion, gefüllt mit Eis, Früchten und Sahne. Schlichtweg eine Mahlzeit (siehe Foto).

Den späteren Fußmarsch brauchte man, um das Völlegefühl abzubauen, vollmundig erklärten wir das Abendessen besteht nur aus Salat, reine Lippenbekenntnisse!

Den Rest des Tages bis zum Abendessen verbrachte jeder auf seine Art, Freiraum war angesagt.

 

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