Tour 2018 Litauen, Polen (Masuren) und zurück

 
Dirk H. Carsten A. Peter K. Dirk R.


18. Mai 2018

Tag 1 Herford – Kiel – Klaipeda 370 km und 403 Seemeilen

Dieses Jahr wurde auf eine Vatertagstour verzichtet, da sich die Truppe ja doch etwas verkleinert hatte, und somit gab es einen anderen Termin und ein anderes Ziel. Carsten hatte mit seiner Idee von Litauen und Masuren bereits Mitfahrer angesteckt, sodass am Freitag vor Pfingsten die Fahrt von Herford nach Kiel auf die Fähre nach Klaipeda pünktlich morgens um halb 10 startete. Es war ganz schön kalt, aber der Wetterbericht hatte für die gesamte Woche schönes Wetter vorhergesagt, sodass jeder eigentlich gute Laune hatte. Carsten, Peter und die beiden Dirk hatten sich eine Strecke nach Kiel ausgesucht, die nicht unbedingt über das Nadelöhr Hamburg und den Elbtunnel führen sollte. Man befürchtete den schon einsetzenden Pfingstreiseverkehr.

Somit ging es erst einmal in Richtung Nienburg, Rethem (Aller), Walsrode, Soltau in Richtung Lüneburg. Die Elbe wurde bei Geesthacht überquert, wo auch der Verkehr tatsächlich schon zunahm. Scheinbar hatten viele Autofahrer die gleiche Idee. Letztendlich ging es dann doch über die B404 an Lütjenssee vorbei auf die A21, die dann schon wieder gut zu fahren war. An Bad Segeberg vorbei, erreichte man pünktlich Kiel, wo noch ein kurzer Kaffeestopp beim bekannten „M“ eingelegt wurde, schließlich gab es an Bord ja Halbpension.

Die Formalitäten im Gebäude der DFDS Fähren waren dank Reservierung sehr unkompliziert, und somit ging es nach kurzer Wartezeit gespannt hinter einem Wagen der Reederei quer durch den Ostuferhafen direkt in den Bauch der „Regina Seaways“, um die Mopeds festzuzurren (bzw. lassen!). Es klappte auch alles, jedes Motorrad bekam seine 4 Gurte und stand bombenfest. Der Aufstieg zur Rezeption und weiter zur Kabine gestaltete sich als die mühevollste und schweißtreibenste Aktion des gesamten Tages (in Motorradklamotten mit Packtaschen und Helm auf kleinen, schmalen Niedergängen über mehrere Etagen ist mehr als sportlich), und nach einer kurzen Eingewöhnungs-, bzw. Ruhephase in der Kabine ging es an die Bar zum verdienten ersten Bier.

Das anschließende Essen vom Buffet war gut und reichlich, damit konnte der Abend dann mit netten Gesprächen und preiswertem Bier beendet werden. Die 4-er Kabinen als Doppelbelegung war im Übrigen eine gute Idee, denn da drin mit 4 Leuten plus Motorradklamotten wäre die Situation in einer Sardinenbüchse gleichgekommen. Die See war ruhig und somit stand einer erholsamen Nacht nichts mehr im Wege.

Aufbruch Tourstart 

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