Roadbook Dolomiten 2006            

 

Die heutige Rundreise am 15.September sollte mit dem Ziel Pässe, Pässe und nochmals Pässe beginnen, nur hatten wir die Rechnung ohne den Wettergott gemacht.

Die Ausläufer der schweren Gewitter in den Alpen haben uns eingeholt.Also blieben die Moppel in der Garage und wir sind mit dem kostenlosen Zubringerbus über Kastelruth nach "Bozen" gefahren.

Altstadtbummel war angesagt, nur ein Wettlauf mit den Güssen von oben, kein rechtes Vergnügen. Peter hatte seine Jacke in Deutschland gelassen und so mußte der arme Kerl sich einen Mini-Regenschirm für teures Geld bei einem schwarzen Staßenhändler kaufen.

So ausgerüstet, es war ja nicht kalt, suchten wir auf den Tip aus dem Hotel hin, das Museum mit dem "Ötzi" auf.

Ein hochinteressanter Rundgang durch´s Museum erwartete uns. Der "Ötzi" lag in einer Eiskammer mit Fenster, über das Auffinden und die Bergung sowie das gesamte Umfeld der damaligen Zeit, wie Gemein-wesen, Siedlungswesen, Kleidung, Bewirtschaftung von Vieh und Feld, Hüttenwesen u.s.w., wurde in Wort und Bild anschaulich informiert.Der Besuch hatte sich gelohnt.

 

Danach ging´s in die "Laubengasse" zum bummeln, Bozen´s Geschäftsstraße schlechthin,der Regen hatte etwas nachgelassen. Dort findet man alles was gut und teuer ist, Uhren, Schmuck, Schuhe, Kleidung, Klüngel, Restaurant´s, Cafe´s u.v.m.

 

Nachdem wir den prächtigen Dom besichtigt hatten, machten wir uns auf die Suche nach der geeigneten Stätte zum Mittagessen, denn um den Zentralenplatz gab es genügend Gelegenheiten. Aber wie immer wenn man zu hohe Erwartungen hat, kommt das Fiasko hoch 3.

Das Bestellte kam falsch und kalt an, Klaus seine Thunfisch-Pizza kam verspätet, schmeckte nach voll-gepißter Wolldecke und der Kellner war durch das viele reklamieren genervt,hat sich dann am Schluß total verrechnete.

 

Am Nachmittag wurde dann im Straßen-Cafe der obligatorische Capucino getrunken und ab zum Bus, zurück  zum Hotel. Der Regen hat dann irgendwann aufgehört und es klarte auf, was uns für den nächsten Tag hoffen ließ.

Der motorradfreie Tag hat unseren arg strapazierten Gesäßen gut getan, bis zum gemeinsamen Abendessen hat sich dann Jeder auf seine Weise beschäftigt.

                   

                  

 Die Strecke 5. Tag:

Hotel  -  Busfahrt über Kastelruth nach  Bozen  - "Altstadt" - Stadtbesichtigung  -   Rückfahrt zum Hotel

 

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