Roadbook Pfälzer Wald 2009

 

Tag 2   (23.05.09)

 

Frankreich, wir kommen!

Die Sonne lachte schon früh am Morgen, Alfred war schon ab 7:00 fertig, obwohl wir erst um 8:00 frühstücken wollten.

Los ging’s in Richtung Kaiserslautern und über kleine und kleinste Waldstraßen bis zum Johanniskreuz (man kommt einfach immer wieder zu diesem zentralen Motorradtreffpunkt mitten im Wald).

Kurze Stück über die B48 in Richtung Waldfischbach – Burgalben, danach durch’s  Schwarzbachtal (einfach nur geil) in Richtung Leimen. Noch ein kurzen Stückchen geradeaus und dann rechts in Richtung Hermersberger Hof.

Was dann kam, übertraf wirklich alle Erwartungen: Über 10km auf einer vielleicht 2,5m breiten geteerten Strasse mit flotten Kurven über 200m Höhenunterschied. So etwas hatten wir alle noch nie gesehen. Der Hermersberger Hof (nebenbei die höchste besiedelte Stelle des Pfälzer Waldes) mit 560m Höhe entpuppte sich als ein exklusiver Gebäudekomplex und lohnt auf jeden Fall einen Besuch.

Von da aus ging es über Lemberg auf die südlichste Strasse des gesamten Pfälzer Waldes, wo wir am lieblichen Schöntal-Weiher eine wohlverdiente Rast einlegten. Hätten wir alle eine Badehose und Sonnencreme dabei gehabt, wäre die Fahrt wohl für den Tag zu Ende gewesen…

Aber wir wollten ja nach Frankreich, somit ging’s weiter über Fischbach, Schönau nach Lembach im Elsass. Auch dort gab es traumhafte Strassen zum Kurvenräubern und somit war der Weg nach Wissembourg eigentlich etwas kurz.

Am südlichen Weintor der Bundesrepublik Deutschland wurde natürlich Halt gemacht und nach einer kurzen Lagebesprechung und Aufstieg ins Tor der Rückweg in Angriff genommen. Er führte wieder durch die vielen kleinen Weinorte der deutschen Weinstraße mit teilweise abenteuerlichen Gassen und noch kleineren Gässchen, so dass einige von uns noch mehr ins Schwitzen kamen, als nur von der Sonne.

In Rhodt wurde dann noch das obligatorische Eis eingenommen und das letzte Mal auf dem griffigen Asphalt des Pfälzer Waldes die letzten Millimeter Schräglage herausgekitzelt.

Abends im Hotel verpflegte uns wieder Oma mit einer selbstgemachten Bratwurst (aus der Dose) und alle waren nach dementsprechenden Bieren und Weinen in guter Laune.

Strecke: 300km

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