Schwarzwaldfahrt in 2003                                                                                   

Unsere diesjährige Himmelfahrts-Tour in den Schwarzwald war ein voller Erfolg. Der Wettergott meinte es mit uns auch dieses Mal gut und wegen der großen Distanz, haben wir die Strecke zum Schwarzwald in 2 Etappen eingeteilt. 

Am 1. Tag (Mittwoch,d. 28.Mai) sind wir 5 Leute (gr. Klaus, kl. Klaus, Ginette, Alfred, Dirk) bei mäßig warmen Wetter um 9:00 Uhr vom Treffpunkt gestartet. Auf die "A2 / A33 /A44" bis Melsungen ging die Fahrt, in der Altstadt von Melsungen haben wir dann eine lange Frühstückspause eingelegt.

Weiter ging es dann auf der "B83/ B27"  über Bad Hersfeld, Bad Brückenau durch Fulda, wo dann auf einem Rastplatz die nächste Pause eingelegt wurde. das Wetter hatte unterdessen aufgeklart und es wurde richtig warm unter´m Helm.

Hinter Fulda wurde dann die Gegend richtig schön, wir lagen gut in der Zeit und genossen die Landschaft der Rhön. Die Strassen sind in exellentem Zustand und wurden immer leerer, kaum Verkehr. Wir haben es nicht bereut die "Landstrassen" zubefahren. Bis zum 1. Etappenziel hatten wir noch einige Kilometer vor uns, aber die Fahrt wurde nie langweilig.

Gegen 17:00 Uhr waren wir dann in Rimpar, im Gasthaus "Zum Lamm" haben wir dann Quartier bezogen. Die 2. Gruppe, 3 Leute (Peter, Carsten, Rüdiger) die erst um 14:00 Uhr losfuhr, weil noch ein Arbeitstag war, benutzte nur die Autobahn und war gegen 18:00 Uhr im Rimpar. 

Die erste Stadterkundung bestand darin, ein gemütliches Lokal zufinden um den Staub runter zuspülen. In einem bayrischen Biegarten hatten wir alles gefunden was ein Bikerherz braucht. Die anderen 3 haben uns dann auch ganz schnell gefunden, so wurde es ein richtig zünftiger Tagesausklang.

Am nächsten Morgen 9:00 Uhr (29.Mai, Himmelfahrt) sind wir dann nach dem Frühstück der "B27" um Würzburg herum folgend, weiter über Tauberbischofsheim, Mosbach, Heilbronn, Stuttgart, Tübingen, Donaueschingen, dann auf die "B31" gewechselt bis zum Ziel (St. Blasien), gefahren. Immer wieder Pausen haben die Strecke nicht so anstrengend gemacht, obwohl die Wärme ganz schön lästig wurde. Der folgende Abend war dann umso entspannter, mit ausgedehnten Spaziergängen, Klönen, Essen und vor allem Trinken. Unterdessen ist dann auch der gr. Volker eingetroffen, der von Baden- Baden aus angereist ist.

Freitag (30.Mai) ging es dann richtig zur Sache: Währen des Frühstücks wurde die Tagestour besprochen und es ging auf die Panorama-Strecke (Schauinsland). Bei strahlendem Sonnenschein und klarer Luft  war die Aussicht dort oben ein Genuss. Die Fotoapperate hatten kaum Pause. Den ganzen Tag haben wir verbracht um die klassischen Ausflugsziele anzusteuern, wie Tittisee, Schluchsee, Todtnau, Bäll´chen, Höllenschlucht, Feldberg. Es war für jeden was drin, für die Kurvenspezi´s, wie für die Gemächlichen. Am Nachmittag zog ein gewaltiges Gewitter am Feldberg auf, es war ohnehin Kaffeetrinken angesagt und somit haben wir es abwarten können. So ging ein erlebnisreicher Tag zuende, wir hatten viel erlebt und konnten die Tageseindrücke beim Klönschnack vertiefen.

Samstag (31.Mai), wie üblich wurde währen des Frühstück´s der Tagesablauf besprochen, das heutige Ziel war der "Rheinfall" und Bodensee. Die Fahrstrecke dorthin führte über die berühmte "B500" abwärts nach Schaffhausen. Man muß diese kurvenreiche Stecke, die hervorragend ausgebaut ist befahren haben, sonst kann man nicht mitreden, einfach grandios !! Am "Rheinfall" angekommen, der "Lorenz" strahlte vom Himmel, es war schweinemäßig warm unter der Mot-Kluft, aber der Anblick vom Wasserfall einfach überwältigend. Zeit zum pausieren war nicht viel, wir wollten noch zum Bodensee. 

                                                   

In Richtung Konstanz fuhren wir weiter die Wärme wurde immer unerträglicher, zumal der Grenzübergang in die Schweiz mit Stau´s verbunden war. Unser Ziel war der Fährhafen, um auf die andere Seite vom Bodensee nach Meersburg zugelangen. Während einer Pause bei McDo kamen Zweifel auf, ob nicht durch das lange Wochenende der Andrang an der Fähre und somit lange Wartezeiten einzukalkulieren sind, es nicht sinnvoller wäre eine andere Route zuwählen. Aber alle Zweifler wurden überstimmt, der Erfolg gab ihnen recht. 

Im Fährhafen angekommen, wurden wir ohne Aufendhalt sofort verladen und ab ging die Überfahrt, die recht preiswert war (8 Moppel/Personen = € 20) dauerte ca 20 Min. und war eine Erfrischung. Denn der leichte Fahrtwind war mehr als angenehm. Auf der anderen Seite ging es auf verschlungenen Wegen zurück in den Schwarzwald, ohne Kaffeepause mit Kuchenessen ging natürlich beim gr. Klaus und Alfred nichts! Spät im Hotel angekommen, waren Klotten runter und Duschen angesagt, Stadtbummel und Abendbrot / - trunk folgten etwas später.

Sonntag (01.Juni) Tag der Heimreise, frühes Aufstehen, Packen, Frühstücken, dann ging´s los. 4 Leute (gr. Klaus, kl. Klaus, Ginette  u. Alfred) haben beschloßen die Heimweg, wie den Hinweg mit Zwischenübernachtung anzutreten. Die restliche Manschaft wollte den Rückweg in einem Stück fahren. Außer der gr. Volker, der machte sich wieder auf den Weg nach Baden-Baden. Dirk fuhr Richtung Heidelberg um bei seiner Schwester zu übernachten. Wir fuhren dann auf dem gleichen Weg gemütlich nach Rimpar und am Montag (02.Juni) weiter in Richtung Heimat, wo wir müde aber überglücklich ankamen.

Die andere Gruppe fuhr mit Stau´s, Hitze und wunden Popo´s zurück. Ihr Kommentar: Nie wieder so eine Strapaze! Zitat Ende.

Alles zusammen genommen war diese Reise eine gelungenen Sache. Wettergott, Pannengott, Crashgott und so mancher andere "Gott" war wohl der Meinung, diese Gruppe hat es sich verdient !!!